Was ein bisschen Schade war, dass wir im Deck einen Abend hatten, wo in der letzten Stunde gar keine Kids mehr da waren; halt nur noch wir Mitarbeiter. Ist blöd, dass es nach den Ferien immer ein zwei Wochen braucht bis dann wieder mehr Jugendliche kommen. Dass noch mehr Kids (konstanter) ins Deck kommen, ist also immer noch ein Anliegen, wo ihr dran denken könnt.
Aber so eine Arbeit mit Jugendlichen ist halt einfach von ups and downs geprägt. Richtig cool in den letzten Wochen war z.B., dass Zach ("Zäck" ausgesprochen xD), eine Junge, der zum ersten Mal kurz vor Weihnachten im Deck war, mit in unsrem Workout programm teilnimmt und auch beim Bibellesen voll dabei ist. Gerade vorgestern war es ihm dann auch noch voll ein Anliegen zu beten, bevor wir nach Hause gegangen sind (sein Großvater ist letzte Woche gestorben, deswegen ist es halt gerade eine schwierige Situation daheim). Das ist zum einen natürlich voll cool, aber andererseits hat Tyler, einer der beiden Kids, die sonst fast jeden Tag im Deck waren, die plötzliche Entscheidung getroffen, jetzt nicht mehr ins Deck zu kommen ... natürlich schon hart, vor allem für Oliver, unseren Cheff, der halt echt so viel Zeit und Energie in die Kids investiert. Aber diesen Montag war er zumindest wieder kurz da und hat vorbeigeschaut.
Dass ich mal lerne würde wie man einen vereisten See in ein Eishockeyfeld verwandelt, hätte ich mir auch nicht gedacht. Doch eines der Projekte der letzten Wochen in Moffat war dann wirklich einen der größen tümpelartigen Seen (nicht der große hinterm Haus), durch spezielle Behandlung mit heißem Wasser und einer von Jeff selbstgebauten Eishockeyfeld-maschine zu "behandeln". Den ganzen Aufwand haben wir gemacht, da am Wochenende ein kanadischer Missionar, der mit indischen und pakistanischen Einwanderungskindern eine richtig coole Arbeit macht, dort mit denen Eishockeyspielen würde und übers Wochenende in Moffat sein würde. Das war dann auch mal richtig cool, die "Idee" bzw. die Vision hinter der Arbeit in Moffat zu sehen. Im Nachhinein hab ich mitbekommen, dass die wohl echt ein schönes Wochenende hatten und so auch Kinder mit Gottes Liebe erreicht wurde! Voll gud!
Heute auch schon wieder was neues gelernt xD - Otto und ich waren in Toronto im Liebencell House (wo die Missionskandidaten wohnen) und haben uns schön als Trockenbauer geübt (im Keller eine Wand issoliert und mit ner Trockenwand versehen), Feuermelder installiert und Heizungen installiert (nicht zu vergleichen mit deutschen...).
Damit auch noch ein bisschen Farbe in den Blogeintrag von heute kommt, hier noch ein paar Bilder, von der spontansten aller spontanen Aktionen, die einem Besuch in einem Reisebüro hier in Milton resultierte ... nämlich unser Urlaub in Cuba vergangene Woche! Mit nur 3 Stunden Flugzeit den -10°C zu entfliehen und bei 30°C am karibischen Strand zu liegen - das hat sich dann doch als richtig coole spontane Idee herausgestellt :) ... und der Kindheitstraum, mal in die Karibik zu gehen, ist dabei auch noch in Erfüllung gegangen ;-)
| Sam, Otto und ich mit einem 1955 Chevrolet |
| Havanna |
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