Freitag, 29. Juni 2012

Escape the heat

Mark, Otto und ich vor dem fertiggestellten Arbeitsschuppen
Mir ist gerade erst aufgefallen, dass ich den Mark noch gar nicht vorgestellt habe - er ist Ursi's Bruder und und kommt immer Dienstag abend nach Moffat und hilft mit uns zusammen Mittwochs Jeff. Er ist ein richtig netter und mit ihm ist das Arbeiten dann immer noch ein Stückchen spaßiger. Vor allem unsere legendären Carcasson-nächte Dienstag Abends mit ihm, Jeff und Ursi werden mir da vor allem in Erinnerung bleiben.

Was macht man, nachdem man einen Morgen lang bei 35°C und Luftfeuchtigkeit wie im Dschungel, Heu gemacht und in Säcke verpackt hat? Genau!! Ab in den See!!
So war dann unser Trick der Hitze der letzten Wochen zu entkommen, nach getaner Arbeit kurz einen Sprung ins Nasse zu machen (Bilder von dem See auf dem Gelände hab ich ja schon früher hochgeladen). Und wer sagt denn, dass da wirklich Blutekel drin sind...?? Ich hab zumindest keine gesehen :D.

Unser Wochenende sollten wir dann zum wahrscheinlich letzten Mal in Toronto verbringen, da zwei unsrer LM-Kurzzeitlerkollegen getauft wurden. War aber schön nochmal die ganzen Leute aus den Appartments in Toronto zu sehen, wo wir jetzt schon das eine oder andere Wochenende verbracht haben.
Den ganzen Montag haben Otto und ich dann damit verbracht Pat's Keller fertig zu renovieren, Wänder wurden fertig verputzt, abgeschmiergelt und gestrichen und ein neues Soundsystem insalliert. Otto hat es da schon ziemlich drauf!
Kaum Dienstag Morgen, ging es schon wieder nach Moffat, wo kaum dass wir den Pinsel in Pat's Keller zur Seite gelegt hatten, schon die nächste Mahlaufgabe auf uns wartet und ein Teil des Waschhaus (mit den Duschen und WC für Gruppen, die auf dem Gelände campen oder Picknicks machen) angepinselt wurde.

Um mal ein kleines Beipiel für ein über das Jahr dauerndes Projekt zu geben, das am Mittwoch endlich den Abschluss gefunden hat: 

Schritt 1: Bäume fällen (im Dezember)                 Schritt 2: Sie durch die Sägemühle jagen (Frühling)
















Schritt 3: So sah der Geräteschuppen aus, als wir kamen              Schritt 4: Mit neuen Türen (März)


















Schritt 5: Der Geräteschuppen fertig verkleidet mit selbstegefälltem und "selbstgemühlten" Tannenholz vom LM-Gelände. Wie Jeff zu sagen pflegt "Beggers can't be choosers" (sowas wie "Bettler können keine Willis sein") - aber ich hab hier total gelernt, dass man aus wenig auch richtig viel machen. Die einzigen Kosten die wir jetzt gebraucht haben, waren für ein paar Schrauben und Nägel und für die zwei OSB Platten der Türen. Gut aussehen tut es ja auf jeden Fall!

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