Sonntag, 26. Februar 2012

Nordamerikanisch-deutsche Baukunst

Letztes Wochenende sollte es dann wenns es nach Otto und mir gegangen wäre, endlich mal wieder in die Natur, genauer gesagt, in einen der vielen Nationalparks in der größeren Umgebung hier gehen. Doch leider machte uns Pat ungewollt einen Strich durch die Rechnung, da sie ziemlich krank wurde.
So saßen wir dann ein bisschen in Milton fest und mussten uns so das erste Mal über das Fahrverbot der Liebenzeller Mission für uns hier ärgern, da wir nicht einfach Pats Jeep nehmen konnten und in die Natur gehen.
So war das Wochenende dann halt viel gechille, vor allem nachdem ich mein Knie wieder schonen musste, da ich in der Woche davor mal wieder joggen war, und danach wieder Probleme gehabt hatte.
Montag sollten wir dann aber einen weiteren Einblick in kanadische Häuser-Baukunst bekommen, da wir mit Pat's Sohn ihren Keller anfiengen zu renovieren.
Was unter dem Fußboden und hinter den Rigipsplatten zu finden war, erklärte zwar, warum man im Keller in den letzten Monaten gerne Mal nasse Socken bekommen konnte, aber war für ein 7 (!!!) Jahre altes Haus dann doch erschreckend.
















 Risse im Boden und ein großer Riss in der Wand.

Das wird dann ein Projekt der nächsten Wochen sein, das ganze nachdem es jetzt gereinigt worden ist, wieder herzurichten (von außen wurde der große Riss schon geflickt, noch vor Weihnachten).



Unsere (deutsche) Baukunst - wohl eher Handwerkskunst durften wir dann am Dienstag in Moffat zeigen.
Projekt:     Shaving Horse
Material:   selbsthergestellte Kiefer-Balken,  Bauplan rechts

Vorraussetzung: keine Schrauben, Nägel nur ohne tragende Funktion; Shaving horse muss zusammenklappbar sein


(Zur Erklärung: Ein Shaving Horse verwendet man dazu Schnitzarbeiten, z.B. zum Herstellen von Axtgriffen, zu machen. Durch den mit den Füßen betätigten Hebel ist das ganze deutlich angenehmer und einfache)

:D ... Das hört sich doch mal nach einer Herausforderung an! War echt richtig spaßig und um kurz vor 6 abends konnten war das gute Stück dann auch fertig!




 Gestern waren wir dann mit Pat, Andi und Donata (beides Mission-candidates, die auch schon bei unserem Retreat im November mitgearbeitet haben) im Norden bei den drei christlichen Camps in denen acht der anderen FSJler der LM arbeiten.
War ein langer Tag, erzählenswert aber aus dem Grund, dass wir einen unglaublichen HALBEN Meter Schnee hatten :D ich hätte ja echt gedacht, dass ich das nicht mehr zu Gesicht bekomme hier ;-)
War also doch ein richtig schöner Tag!

Otto und Hannes auf dem Gelände des Muskoka Bible Centers
Zum Schluss habe ich noch ein Anliegen: Nächsten Samstag ist mit dem Deck ein weiterer Fundraiser, um Geld für das neue Deck zu sammeln, der sogenannte "Bowl-A-Thon". Dab wird halt in Teams für ein guten Zweck (-> das Deck!) gebowled. Jeder Spieler versucht dann halt im vorraus ein paar Unterstützer zu sammeln (im Stiele des Sponsorenlaufes von Dynamis, nur ohne Runden xD).
So ist halt jetzt meine Frage ob vielleicht der ein oder andere sich angesprochen fühlt und mich mit einer kleinen Geldgabe unterstützen will. Ich würde mich riesig freuen; auch kleinere Beträge von nur 5 Euro sind mehr als willkommen ;-) (schreibt mich einfach an, ich schick euch dann meine Kontonummer)

be blessed!
Lukas

2 Kommentare:

  1. haha ich les immer "Braukunst" ...des wär halt mal megawitzig wenn ihr bier gebraut hättet :)

    AntwortenLöschen
  2. hahah :D Braukunst ^^ an was denkst du denn?! xD
    Nene sowas gibts hier ned ;)
    Hatte kurz Angst, dass ich wirklich einen Fehler in der Überschrift gemacht hab ^^

    AntwortenLöschen